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01.05.2025

Haus der Ruhe

Seit Generationen ist der Gobaihof in Hochgallzein ein Zuhause in Frauenhand. Stefanie Gartlacher führt diese Tradition weiter und hat das Gebäude mit Bedacht in die Zukunft geführt. So ist zwischen historischen Mauern und modernster Technik ein besonderer Rückzugsort erstanden. Doch wie lebt es sich in einem 160 Jahre alten Hof?

Der Gobaihof in Hochgallzein im Bezirk Schwaz wurde 1862 erbaut und ist seitdem in Familienbesitz. In fünfter Generation bewohnt Stefanie Gartlacher den Hof und hat ihn vor ein paar Jahren mit viel Bedacht renoviert.

Nun ist dieser Hof kein großer landwirtschaftlicher Betrieb – ganz im Gegenteil, es handelt sich hierbei mehr um ein einfaches Bauernhaus, hoch gelegen und abgeschieden mit traumhaftem Ausblick auf das Inntal und die gegenüberliegenden Berge. Ein Hof, der seit jeher in Frauenhand stand und immer noch steht. Frauen, die Zeit ihres Lebens Menschen in Not geholfen und versorgt haben. So auch Stefanie Gartlacher, die aktuelle Besitzerin des Hofes. Sie arbeitet momentan beim Internationalen Roten Kreuz und beweist mit ihren Einsätzen unter anderem in Syrien, Gaza, Südsudan, Kongo und bis vor Kurzem als Leiterin des Büros in Charkiw in der Ukraine, was es heißt, Menschen in Not zu unterstützen

„Der Gobaihof ist mein Rückzugsort, mein Daheim“, antwortet sie auf die Frage, was der Hof für sie bedeutet. Umso mehr war der Eigentümerin wichtig, mit der Sanierung einen Ort zu schaffen, der viel Ruhe ausstrahlt – ein Haus der Ruhe also. „Wenn ich mal nicht mehr in der Welt herumreise, möchte ich, dass ich die Welt zu mir nach Hause einladen kann“, erklärt sie zukünftige Pläne ihres Zuhauses.

„Der Gobaihof ist mein Rückzugsort, mein Daheim.“

Bereits während unseres kurzen Besuchs können wir bestätigen, dass das Gebäude ein Rückzugsort geworden ist. Der Hof wurde nicht nur mit wundervollen, aus verschiedensten Kulturen stammenden Gegenständen stilvoll eingerichtet, sondern der Charme des alten Bauernhauses bei der Renovierung ebenso erhalten, wie wichtige Dinge erneuert. Und so finden wir uns in einem Gebäude wieder, in dem wir uns sofort wohlfühlen. Aber auch das Haus wirkt ausgeglichen, weil es vermeintliche Gegensätze miteinander verbindet. Wie ist das gemeint?

Wir stehen in einem Haus, dessen Böden teilweise mehr als 160 Jahre alt sind. Die sind wurmstichig und ihr Alter lässt sich deutlich erkennen. Dennoch befinden wir uns auch in einem Haus, das eine durchgehende 18 cm dicke Dämmung an der Fassade vorweisen kann. Verwendet wurde daür Mineralwolle. Die Wärme liefert eine Luftwärmepumpe, während die Verteilung größtenteils mittels Fußbodenheizung geschieht. Nur in Räumen, wo der alte Dielenboden erhalten werden konnte, sind Wandheizungen installiert. Die insgesamt sonnige Lage über dem Inntal eignet sich ideal zur Sonnen-Stromgewinnung und so sind auf dem Dach PV-Module verbaut, die genügend Kilowattstunden produzieren, um den eigenen Bedarf abzudecken.

Gegensätze ziehen sich an

So zieht es sich durch beim Gobaihof. Wir sind ständig auf der Hut, uns den Kopf nicht zu stoßen, da die Türen damals einfach niedriger waren. Die Decken können wir leicht mit der ausgestreckten Hand berühren. Im 19. Jahrhundert wurde so gebaut und aus thermischer Sicht betrachtet gar nicht so blöd, weil eine geringere Raumhöhe einfacher zu beheizen ist. Für die Treppe, die Stefanie unbedingt behalten wollte trifft, das Prädikat „steil“ vermutlich am besten zu.

Im Gegensatz dazu steht die moderne Ausstattung des Hofes. Thermisch wurde der Hof nach aktuellem Stand saniert. So gut wie alles Wichtige wurde beachtet. Und daher eben nicht nur die Fenster erneuert, sondern in den originalen Laibungen und Größen wieder eingebaut. Das mag oft zufällig wirken, wo und in welcher Größe ein Fenster platziert ist, aber es trägt ungemein dazu bei, den Charme des Alten zu erhalten. Dasselbe gilt beim Kachelofen im Wohnzimmer. Die größte von außen wahrnehmbare Veränderung ist die Öffnung der Fassade nach Westen. Dadurch wird die Landschaft Teil des Wohnraums und öffnet den Blick ins Tal.

Insgesamt ist es bemerkenswert, dass der Gobaihof nun zu dem geworden, was er heute ist. Denn in den 1990-er Jahren fand eine „Notsanierung“ statt. Das Haus war stark angegriffen, es wuchsen bereits Bäume und Büsche im Haus. Als Stefanie mit der Sanierung begann, war nur mehr das Natursteinmauerwerk im Original vorhanden. Auf eine Unterkellerung konnte die Eigentümerin verzichten, da die angebaute Tenne genügend Abstellfläche bietet. Stefanie erzählt uns zudem, dass sie überlegt, die Tenne in der Zukunft als Seminarräumlichkeit auszubauen.

„Die Dämmung war eine der allerbesten Entscheidungen. Davor wars schon kalt und zeitweise ungemütlich. Nun hat sich die Lebensqualität und das Wohngefühl drastisch verbessert.“

Das Haus kennen lernen

Uns wundert es nicht, dass bei diesem Beruf der Hof als Rückzugsort gebraucht wird. Und dennoch vermag es viel Gespür einen solchen auch tatsächlich zu schaffen. „Ich habe zwischen meinen Einsätzen zuerst einmal ein paar Monate in dem alten Haus gelebt, bevor ich mit der Renovierung angefangen habe“, erklärt Stefanie. „Ich wollte das Haus verstehen und kennenlernen, bevor ich es verändere“, führt sie fort. Dadurch lernte sie auch den Charme des alten Hofes kennen und lieben und gleichzeitig die Vorteile des Neuen zu schätzen. „Die Dämmung war eine der allerbesten Entscheidungen. Davor war’s schon kalt, feucht und zeitweise ungemütlich. Nun haben sich die Lebensqualität und das Wohngefühl drastisch verbessert“, weiß sie.

Die Zukunft

Der Gobaihof kann seine Geschichte also fortführen. Und nicht nur das, er kann neue erzählen. Mit einer renovierten Bausubstanz, die auf Jahrzehnte den Erhalt des Hofes sichert. Die neue Technik sorgt dafür, dass der Hof ressourcenschonend und nachhaltig betrieben werden kann. Und mit einer Eigentümerin, die ganz wie ihre Vorfahrinnen den Hof in die Zukunft führt, weiter Leben einhaucht und das friedliche Gefühl des Hofes hinaus in die Welt trägt.

Diese Geschichte des Gelingens wurde gefördert durch

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