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Aktuelles

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© Energieagentur Tirol/Blitzkneisser
17.12.2025

Tiroler Mobilitätssterne weisen den Weg

Auszeichnung für 59 Tiroler Gemeinden: Engagement für nachhaltige Mobilität gewürdigt

Ob sichere Radwege, durchdachte Siedlungsstrukturen oder attraktive Haltestellen – Tirols Gemeinden gestalten aktiv die Mobilität von morgen. Mit dem Landesprogramm Tiroler Mobilitätssterne erhalten sie ein Werkzeug, um ihre Stärken sichtbar zu machen und gezielt weiterzuentwickeln. So wurden 59 Tiroler Gemeinden mit Mobilitätssternen ausgezeichnet. Der Mobilitätscheck, der die Basis der Auszeichnung bildet, liefert eine fundierte Analyse des Ist-Zustands und zeigt auf, wo Potenzial für Verbesserungen liegt. So entstehen konkrete Impulse für die kommunale Verkehrspolitik und mit den Mobilitätssternen eine Auszeichnung, die Engagement sichtbar macht. Die Sterne stehen dabei nicht nur für Qualität, sondern auch für Orientierung: Ähnlich wie in der Gastronomie werden Gemeinden für ihre Leistungen gewürdigt und motiviert, weitere Schritte in Richtung klimafreundliche Mobilität zu setzen.

Mobilitätswende beginnt lokal

„Nachhaltige Mobilität beginnt in den Gemeinden – dort, wo Menschen leben, arbeiten und sich begegnen“, so Landeshauptmann Anton Mattle. „Mit den Tiroler Mobilitätssternen würdigen wir das Engagement der Kommunen, die mit klugen Maßnahmen wie Verkehrsberuhigung, sicheren Wegen und attraktiven Alternativen zum Auto das Leben in den Gemeinden verbessern. Diese Initiativen stärken nicht nur den Klimaschutz, sondern auch die Lebensqualität in unserem Land.“

Wie diese Maßnahmen wirken können, zeigt sich in den vielfältigen Mobilitätsprojekten der ausgezeichneten Gemeinden.

„Der Verkehr ist einer der größten Hebel im Klimaschutz und Gemeinden haben hier zahlreiche Möglichkeiten, aktiv zu werden“, erklärt Landesrat René Zumtobel. „Vom Ausbau des öffentlichen Verkehrs über sichere Schulwege bis hin zur Gestaltung lebendiger Ortszentren: Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, entscheiden sich die Menschen für umweltfreundliche Alternativen. Das reduziert Emissionen und schafft gleichzeitig mehr Lebensqualität und Begegnungen im Ort.“ Dass diese lokalen Initiativen eine zentrale Rolle im großen Ganzen spielen, zeigt sich auch mit Blick auf TIROL 2050 energieautonom.

Mobilität als Schlüssel der Energiewende

Mobilität zählt zu den entscheidenden Hebeln der Energiewende:

„Um TIROL 2050 energieautonom zu erreichen, muss der motorisierte Individualverkehr emissionsfrei werden. Ihr Anteil am Endenergiebedarf Tirols liegt aktuell bei 33 Prozent. Durch eine weitgehende Elektrifizierung kann der Endenergiebedarf der Mobilität bis 2050 um 62 Prozent sinken“, betont Rupert Ebenbichler, Geschäftsführer der Energieagentur Tirol.

Besonders positiv bewertet er die Entwicklung hin zu gemeinschaftlich genutzter Mobilität:

„Erfreulich ist vor allem die zunehmende Zahl an E-Carsharing-Angeboten in Tirol.“

Sanfte Mobilität im Fokus

Neben der Elektromobilität und E-Carsharing stellt die Verlagerung von Alltagswegen auf sanfte Mobilitätsformen – also öffentlicher Verkehr, Radfahren, Zufußgehen – den zentralen Hebel auf dem Weg zu einem klimatauglichen Mobilitätssystem dar. Gemeinden können dies fördern, indem sie diese Verkehrsarten bei ihren verkehrspolitischen Überlegungen ins Zentrum stellen. Durchgängige Radrouten mit entsprechender Infrastruktur, direkte Fußwegverbindungen ohne Umwege oder verkehrsberuhigte Ortszentren mit Funktionen des täglichen Bedarfs sind hier der Schlüssel zum Erfolg und werden auch im Rahmen der Mobilitätssterne entsprechend honoriert. Dass hier noch Potenzial vorhanden ist, geht aus der vom Land Tirol durchgeführten Mobilitätserhebung 2022 hervor. Knapp die Hälfte der ausgewerteten Alltagswege in der Erhebung sind kürzer als drei Kilometer. Diese Wege wären vielfach für den Umstieg vom Auto auf aktive Mobilität wie Gehen oder Radfahren geeignet. Immerhin 48 Prozent der Wege werden laut Studienergebnis bereits mit sanften Mobilitätsformen zurückgelegt – eine erfreuliche Steigerung um 5 Prozentpunkte seit der letzten Erhebung. 

10 Gemeinden mit vier Mobilitätssternen ausgezeichnet

Auf der Suche nach den Highlights nachhaltiger Mobilitätsprojekte stechen besonders jene Gemeinden hervor, die mit vier Mobilitätssternen ausgezeichnet wurden. In der Landeshauptstadt Innsbruck zeigt sich dies vor allem im stark genutzten Bikesharing-System Stadtrad Innsbruck, das aus dem Stadtbild längst nicht mehr wegzudenken ist. Prutz überzeugt seit Jahren mit einer klugen Verknüpfung von Radverkehr und öffentlichem Verkehr: Die Lage an der Via Claudia Augusta sowie die gute Anbindung an den Direktbus Landeck–Mals machen sichtbar, wie Alltags- und Freizeitmobilität ineinandergreifen können.

Erstmals mit vier Sternen ausgezeichnet wurde die Stadtgemeinde Reutte. Die neu verordnete Fahrradstraße im Lärchenweg und der konsequente Ausbau direkter Fußwegverbindungen zeigen, wie stark hier auf aktive Mobilität gesetzt wird. In Virgen steht nachhaltige Mobilität schon seit Langem im Zentrum kommunaler Entscheidungen. Das neue Energieleitbild der Klima- und Energie-Modell-Region Sonnenregion Hohe Tauern verankert – kombiniert mit gezieltem Bedarfsverkehr – klimafreundliche Fortbewegung fest im Alltag der Gemeinde. Auch St. Johann in Tirol zeigt, wie konsequente Maßnahmen wirken: Fußgänger- und Begegnungszonen im Zentrum, eine neue direkte Verbindung zwischen Bahnhof und Ortskern sowie E-Busse im Skiverkehr machen deutlich, dass nachhaltige Mobilitätsformen hier im Mittelpunkt stehen.

Ebenso kontinuierlich arbeitet Assling an der nachhaltigen Mobilität: Der neu errichtete Radweg zwischen Thal-Aue und Thal-Römerweg ist ein weiteres Puzzlestück, um die Rahmenbedingungen für nachhaltige Mobilität auch im ländlichen Raum zu stärken. Die Stadtgemeinde Schwaz wiederum widmet sich dem Thema mit langfristiger Perspektive: Mit der vertieften Mobilitätsbearbeitung im Rahmen des Zukunftsbilds Schwaz 2040 und konkreten Radverkehrsplanungen in Schwaz Ost zeigt sich, dass strategische Überlegungen und Umsetzung eng verzahnt sind.

Wie erfolgreich längerfristige Planungen sein können, verdeutlicht auch die Gemeinde Kematen in Tirol, die erstmals vier Sterne erhielt. Ein großer Teil der Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur ist bereits umgesetzt – zuletzt etwa entlang der Bahnhofsstraße, einer wichtigen Achse zwischen Ortszentrum und Bahnhof. Die Marktgemeinde Jenbach überzeugt mit einer besonders dynamischen Entwicklung: Der bedarfsorientierte VVT-RegioFlink stärkt das bestehende Öffi-Angebot, während attraktiv gestaltete Begegnungszonen im Zentrum für mehr Aufenthaltsqualität und spürbare Verkehrsberuhigung sorgen.

Abgerundet wird die Reihe der 4-Stern-Gemeinden durch die Osttiroler Bezirksstadt Lienz, wo ein umfassendes Fußverkehrskonzept sowie mehrere daraus hervorgegangene Maßnahmen – darunter großflächige Begegnungszonen mit baulicher Neugestaltung – die Weichen für eine klimafitte Stadtentwicklung stellen.


Erfolgreiche Sterne-Gemeinden

Bezirk Landeck (3 Gemeinden)

  • 4 Sterne: Prutz
  • 3 Sterne: Pfunds, Landeck 

Bezirk Imst (14 Gemeinden)

  • 3 Sterne: Mieming, Sölden, Arzl im Pitztal, Mötz, Oetz, Umhausen, Roppen, Sautens
  • 2 Sterne: Imsterberg, Mils bei Imst, Obsteig, St. Leonhard im Pitztal, Wenns
  • 1 Stern: Jerzens 

Bezirke Innsbruck-Land und Innsbruck (18 Gemeinden)

  • 4 Sterne: Innsbruck Stadt, Kematen in Tirol
  • 3 Sterne: Aldrans, Sistrans, Telfs, Thaur, Wattens, Schönberg im Stubaital, Telfes im Stubai, Fulpmes, Neustift im Stubaital, Zirl, Mils
  • 2 Sterne: Rinn, Scharnitz, Wildermieming, Mieders, Gnadenwald 

Bezirk Schwaz (2 Gemeinden)

  • 4 Sterne: Schwaz, Jenbach

Bezirk Kufstein (6 Gemeinden)

  • 3 Sterne: Söll, Breitenbach am Inn, Kramsach, Ebbs, Angerberg, Brixlegg

Bezirk Kitzbühel (5 Gemeinden)

  • 4 Sterne: St. Johann in Tirol
  • 3 Sterne: Kössen, Kirchberg in Tirol
  • 2 Sterne: Reith bei Kitzbühel, St. Jakob in Haus

Bezirk Lienz (9 Gemeinden)

  • 4 Sterne: Virgen, Assling, Lienz
  • 3 Sterne: Dölsach
  • 2 Sterne: Oberlienz, Prägraten am Großvenediger, St. Johann im Walde, Matrei in Osttirol
  • 1 Stern: Iselsberg-Stronach 

Bezirk Reutte (2 Gemeinden)

  • 4 Sterne: Reutte
  • 2 Sterne: Breitenwang

Die Tiroler Mobilitätssterne werden seit 2009 alle zwei Jahre auf Basis eines ausführlichen Kriterienkatalogs vergeben. Jede Gemeinde kann mit bis zu fünf Mobilitätssternen ausgezeichnet werden. Die Auszeichnung ist eine Initiative im Rahmen des Mobilitätsprogramms Tirol mobil, in dem sich das Land Tirol in Zusammenarbeit mit den Gemeinden, Schulen und Betrieben den Ausbau umweltfreundlicher Verkehrsangebote zum Ziel gesetzt hat. Die Organisation des Auszeichnungsverfahrens und die Betreuung der Gemeinden liegt bei der Energieagentur Tirol. Die Projektumsetzung erfolgt in Kooperation mit dem Klimabündnis Tirol.

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