wenn wir auf den Anfang des Monats zurückblicken, stechen zwei negative Ereignisse besonders hervor. Bereits mit 7. April hat Österreich die eigenen Ressourcen für 2024 verbraucht - der sogenannte Earth-Overshoot-Day. Zusätzlich erlebten wir am selben Tag den frühest gemessenen Hitzetag im Jahr in Österreich. In Bruck an der Mur zeigte das Thermometer 30 Grad Celsius. Und auch Tirol, besonders Innsbruck war am ersten Aprilwochenende in zahlreichen Temperatur-Rankings weit vorne vertreten. Damit das nicht zur Normalität wird, müssen wir schleunigst ändern wie wir Heizen, was wir Essen und auch wie wir uns Fortbewegen.
Unsere tägliche Mobilität ist ein zentrales Bedürfnis und gleichzeitig die größte Herausforderung für die Senkung des Energieverbrauchs und den Klimaschutz in Tirol. Haben Sie gewusst, dass rund 40 Prozent der in Österreich zurückgelegten Autofahrten kürzer als 5 km sind. Schaffen wir es, diese kurzen Strecken in Zukunft vermehrt mit dem Rad oder zu Fuß zurückgelegt, so gewinnt nicht nur die Energiewende, sondern auch unsere Lebensqualität. Um das zu schaffen, braucht es vor allem unsere Gemeinden – sie sind durch die Nähe zur Bevölkerung die Zugpferde der Mobilitätswende.
Dieser Newsletter unterstützt Gemeinden bei ihrem Weg in die Energieautonomie und erzählt über bereits gelungene Mobilitätsprojekte auf Regionen- und Gemeindebene. Außerdem erfahren Sie Hilfreiches, um selbst klimaschonende Verkehrsmaßnahmen umzusetzen zu können. Wir sprechen über die Unterstützungen, die Gemeinden von Bund und Land erhalten und welche Zuschüsse Sie noch dringend beantragen sollten.